Regionales

Orte und Sehenswürdigkeiten

                                                                                                              

Städte und Dörfer mit kontrastreichem Charakter prägen die Region. Von mittelalterlichen kleinen Kirchen bis hin zu Sagengestalten und historischen Personen reicht die Palette. Zeugnisse bäuerlicher Kultur und Lebensweise werden in Blankensee liebevoll präsentiert. Durch beschauliche Alleen führt Sie der Weg nach Glashütte, einem denkmalgeschützten Ort, wo die Wechselwirkung zwischen Mensch, Natur und Technik deutlich wird. Die Seen- und Flussreiche Landschaft lädt immer wieder Erholungssuchende ein. Hinter nachfolgender Auflistung von Orten in der Umgebung von Zesch verbergen sich interessante Informationen.

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Auswahl:
Reisegebiet Dahme-Seen

Baruth
Blankensee
Glashütte
Großbeeren
Klausdorf, Mellensee
Petkus
Saalow
Seehausen
Wiepersdorf
Wünsdorf
Prieros im Dahmeland
Spreewald
Einige Museen


Reisegebiet Dahme-Seen 



Es erstreckt sich von der südlichen Hauptstadtgrenze bis nach Märkisch Buchholz, der kleinsten Stadt im Kreis. Seinen Namen hat die Landschaft von dem gleichlautenden Fluss Dahme. Die anmutige Dahme - sie schlängelt sich durch das Schenkenländchen, das Dahme- Seen Gebiet bis zur Teupitz- Köriser Seenkette, vorbei an Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen,  Eichwalde. Nach über 100 Kilometern mündet sie schließlich bei Berlin Köpenick in die Spree. Wälder, Wiesen, Heiden, Hügel, verschwiegen Teiche und Moore zeichnen die Konturen dieser Gegend. Liebhaber schätzen die einmaligen Naturräume, die zu weiten Teilen im künftigen Naturpark Dahme- Heideseen liegen.



Freizeit, Sport, Erholung
Die Angebotspalette ist vielseitig, sowohl für den aktiven Urlauber als auch für den, der es geruhsamer mag: Spazieren auf stillen Wanderwegen. Radfahren auf einem weit verzweigten Netz von Radwanderwegen. Wer keinen eigenen Drahtesel hat, findet vielerorts Fahrradverleihe. Reiten auf neu angelegten Reitwegen oder auf einem der zahlreichen Reiterhöfe. Segel- und Motorfliegen mit Start in Friedersdorf oder Ballonfahrten ab Schulzendorf für Abenteurer. Golf spielen auf der 18-Loch-Anlage in Motzen, die durch die German Master bekannt geworden ist. Kutsch- und Kremserfahrten über Land. Schiffstouren auf den Dahmeseen. Wassersport in allen Variationen: Baden, Camping, Paddeln, Surfen, Sonnenbaden am feinen Sandstrand. Über 70 Seen gibt es hier. Um die Vorzüge der Natur auch für kommende Generationen zu erhalten, kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erholungsnutzung und Naturschutz an.



Baruth In der Senke des eiszeitlichen Urstromtals liegt die Kleinstadt Baruth. Auch ihr Ursprung lässt sich auf eine Burganlage zurückführen. Ende des 16. Jahrhundert erwarben die Grafen Solms den Ort. Ihre Standesherrschaft blieb bis ins 19. Jahrhundert bestehen. Das Schloss, das im Kern auf das17. Jahrhundert zurückgeht, wurde durch An- und Umbauten erheblich verändert. Der Schlosspark, der nach Plänen von Peter Josef Lenné gestaltet wurde, ist heute in seiner ursprünglichen Anlage wiederhergestellt. Die Pfarrkirche St. Sebastian, eine dreischiffige Backsteinhallenkirche aus dem 14. Jahrhundert, wurde bei einem Brand 1671 stark beschädigt. Dem Wiederaufbau um 1680 ist die bis heute in bemerkenswerter Geschlossenheit erhaltene barocke Ausstattung zu verdanken. Die Doppelturmanlage im Westen wurde zu Beginn unseres Jahrhunderts errichtet.



Blankensee Der Großstadt so nah - ca. 20 Kilometer südlich von Berlin - und dennoch abseits aller hektischen Betriebsamkeit liegt der Ort am gleichnamigen See. Der Anspruch, eines der schönsten Dörfer Brandenburgs und Deutschlands zu sein, ist durch Brief und Siegel bestätigt. Ein Kleinod in dieser dörflichen Idylle ist das Bauernmuseum in einem märkischen Mittelflurhaus aus dem Jahre 1649. Die Zeugnisse bäuerlicher Kultur und Lebensweise werden liebevoll präsentiert und fachkundig erläutert.
Wenige Schritte entfernt liegt der Sudermann-Park. Der Weg führt durch ein dreiteiliges Tor mit filigranem schmiedeeisernen Gitter zu einer Brücke über die Nieplitz. Das Flüsschen windet sich durch die Anlage, die 1832 nach Entwürfen von Lenné entstand. Zu Beginn unseres Jahrhunderts erwarb der Journalist und Schriftsteller Hermann Sudermann den Besitz. Die Zeit in dieser ländlichen Idylle verbrachte er unter anderem damit, den Park nach italienischem Vorbild mit Skulpturen, Urnen und Säulen zu gestalten - als südländisches Refugium in der märkischen Landschaft, die heute Naturschutzgebiet ist. Das Kirchenzentrum Waldfrieden der Johannischen Kirche hat als Ort anspruchsvoller Konzerte und Veranstaltungen schon ein breites Publikum gefunden. Der Bau mit seinen zwei Tonnengewölben wirkt noch heute so modern wie damals zur Bauzeit in den 20er Jahren.



Glashütte Seit dem 13. Jahrhundert hat die Glasherstellung bei Baruth Tradition. 1716 ließ Graf Solms- Baruth im Wald bei Klasdorf eine Glashütte errichten. Hier wurde das begehrte Goldrubine Glas verarbeitet und das Milchglas erfunden. Die Glasproduktion wurde bis 1980 fortgeführt. Das einmalige Ensemble von Produktions-, Sozial- und Wohngebäuden steht als Flächendenkmal unter Schutz. Das Museum Glashütte dokumentiert die Geschichte des Technischen Denkmals und des Ortes. Die Tradition Glashüttes als Handwerkerort wird durch regelmäßige Schauvorführungen und Kursangebote von Töpfer, Glasbläser und Schmied und die traditionellen Backofenfeste lebendig erhalten.



Großbeeren
Der Ort verdankt seine Berühmtheit einer der wichtigsten Schlachten im Kampf um Berlin während der Befreiungskriege. An den Sieg der preußischen gegen die napoleonischen Truppen im August 1813 erinnern der Gedenkturm im Ortszentrum und die Bülowpyramide, die zur Erinnerung an den preußischen General von der Stadt Berlin gestiftet wurde.



Klausdorf, Mellensee
Im Seengebiet östlich der Nuthe- Nieplitz- Niederung- zwischen Mellensee, Klausdorf und Wünsdorf kommen Badegäste und Wassersportler auf ihre Kosten. Entsprechend lebhaft geht es hier an Sommerwochenenden zu. Der Mellensee bietet zwei Strandbäder mit kinderfreundlichem Seezugang, in Klausdorf mit großer Wasserrutsche.



 Petkus
ist der höchstgelegene Ort im Niederen Fläming. Die wechselnden Besitzverhältnisse zwischen dem Kurfürstentum Brandenburg und dem Erzbistum Magdeburg führten dazu, das die Grenze zeitweilig mitten durch den Ort, sogar angeblich durch den Saal der Gastwirtschaft verlief. Bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist die Paltrockwindmühle von 1835. Sie ist restauriert und als Technisches Denkmal zu besichtigen.



In Saalow
lohnt ein Besuch in Europas einziger Scheunenwindmühle, einer echten Rarität in der Mühlentechnik, und der Paltrockmühle. Es sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Mühlen, die das Landschaftsbild des Teltow und des Fläming prägen. Die Mühlen in Petkus, Schöna- Kolpien und Gölsdorf sind weitere Kostbarkeiten am Wegesrand, die Ihrer Rad- oder Wandertour die Glanzlichter aufsetzen.



Seehausen
Das Angerdorf im Niederen Fläming pflegt bäuerliche Tradition und Brauchtum der Region. Die Kulturscheune Seehausen ist als Ort vieler kreativer Veranstaltungen und Feste über das Dorf hinaus bekannt geworden. Ein Saisonhöhepunkt ist das Erntefest. Diese Feste sind immer wieder Anlas für die Frauen und Männer des Dorfes ihre farbenfrohen Flämingtrachten vorzuführen.



Schloß Wiepersdorf
, das ehemalige Herrenhaus derer von Arnim wurde in den Jahren von 1731 bis 1738 errichtet. Die Seitenflügel kamen später hinzu.
Heute beherbergt es die Stiftung und das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Schriftsteller, Maler, Komponisten, Publizisten aus dem In- und Ausland finden hier im Rahmen eines Stipendiums die besten Möglichkeiten zum Arbeiten in Ruhe und zum anregenden Austausch. Die Ausstellungen, musikalischen und literarischen Veranstaltungen, mit denen die Künstler sich und ihre Arbeit vorstellen, setzen eigene Akzente im kulturellen Leben der Region. Das Bettina und Achim von Arnim Museum dokumentiert Leben und Werk des Dichterpaares und die Geschichte des Schlosses. Die Parkanlage ist mit italienischen und französischen Skulpturen gestaltet.An der kleinen turmlosen Feldsteinkirche findet der Besucher die Grabstätte der Familie von Arnim.



Wünsdorf
Der Name Wünsdorf ist untrennbar mit der Militärgeschichte der Region verbunden. Schon Ende des letzten Jahrhunderts wurde das Gebiet als ideales Übungsgelände vom preußischen Militär genutzt. Bei Kummersdorf entstand einer der größten Artillerie-Schießplätze in Europa. Der Ort Zehrensdorf musste 1911 einem Truppenübungsplatz weichen. In den Jahren darauf verschwand er von der Landkarte. Mit der Zeit erwuchs ein Geflecht von militärischen Einrichtungen, Schulen, Unterkünften, Forschungseinrichtungen, Landeplätzen, Bunkeranlagen, das von außen undurchschaubar blieb. Von 1945 bis 1994 war die Militärstadt Wünsdorf das Führungszentrum der Sowjetarmee in der DDR. Mit dem neuen Namen Waldstadt verbindet sich der Wunsch, durch sinnvolle Umnutzung der Gebäude und Anlagen Perspektiven zu schaffen und gleichzeitig die Auseinandersetzung mit der Geschichte zu führen und vor Ort darzustellen.



Prieros im Dahmeland  Ein märkisches Dorf an der Dahme, ist jeweils nur eine Autostunde von Berlin, Potsdam und dem Spreewald entfernt und so idealer Zielpunkt für einen Tagesausflug ins Grüne und zugleich günstig gelegener Urlaubsort. Der im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnte Ort hatte sich als Runddorf um den heute mit alten Ulmen und Linden bestandenen Dorfanger entwickelt, war Fischer- und Bauerndorf. Über die Siedlungsgeschichte , alte bäuerliche Lebensweise und Kultur sowie Handwerks- und Ortsgeschichte gibt das Heimathaus Auskunft. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten des Ortes zählen u.a. der Biogarten, der Botanisch-Naturkundliche Lehrgarten, das Gestüt am Langen See. Die Wasserwandermöglichkeiten reichen in die Berliner Gewässer, die Teupitz- Köriser Seenkette und bis zum Scharmützelsee. In Prieros gibt des eine Dampferanlegestelle der Dahme- Schifffahrt Teupitz. Naturliebhaber können sich die Wanderwege in die landschaftliche Umgebung erschließen, in die Eichenmischwälder der Dubrow, entlang der Dahme oder Schmölde, in die Heiden und Kiefernwälder des Naturparks Dahme- Heideseen. Dem aufmerksamen Beobachter werden Graureiher, Spechte, Rot- und Dammwild nicht entgehen. Wer sich näher dafür interessiert, sollte das Haus des Waldes am Frauensee in Gräbendorf oder das Naturschutzzentrum in der alten Prieroser Dorfschule hinter der Kirche aufsuchen.



Spreewald

Eine der eigenwilligsten Landschaften in Mitteleuropa. Still, romantisch, unberührt. Die Spree  verliert sich hier - als Folge der letzten Eiszeit vor rund 20 000 Jahren - in einem faszinierenden Labyrinth von Fließen. Um die über Jahrhunderte entstandene Kulturlandschaft zu bewahren und gleichzeitig zukunftsfähig zu entwickeln, wurde 1990 das Biosphärenreservat Spreewald gegründet. 1991 erhielt das rund 480 Quadrat km große Schutzgebiet die Anerkennung der UNESCO und wurde damit Teil eines weltweiten Systems von gegenwärtig 336 großflächigen Schutzgebieten. Zu den unschätzbaren Kostbarkeiten des Biosphärenreservates gehören rund 18 000 Tier- und Pflanzenarten, von denen erst ein Bruchteil erfast wurde. Unter den in den letzen Jahren nachgewiesenen 900 Pflanzenarten stehen allein 150 auf der Roten Liste. 138 Brutvogelarten finden Zuflucht, darunter so seltenen wie Wiedehopf, Schwarzstorch oder Höckerschwan. 36 Fischarten und 48 Libellenarten sind hier zu Hause. Der Spreewald - jährliche Attraktion für mehr als 2 Millionen Besucher. Per Kahnfahrt unternehmen sie eine Reise in den Märchenwald. Auf ca. 970 Kilometern Gesamtlänge verzweigen sich die einzelnen Fließe und Kanäle. Von April bis Oktober laden Spreewaldgondoliere von 16 Kahnabfahrtstellen zu Entdeckungsfahrten ein. Entlang auf schönen, romantischen Fließen. Vorbei an dichten Erlen- und Eschenwäldern, durch grüne Auen, in der Nähe von selten gewordenen Tieren und Pflanzen. Ein Hauch von Exotik - und doch 80 km von Berlin entfernt. Den Spreewald erleben, Land und Leute näher kennenlernen, kann man nicht nur auf dem Rücken der Spree. Natürlich auch auf Schusters Rappen oder hoch zu Ross, mit dem Fahrrad oder auf dem Kremser. Wer Lust hat, kann auf den von der Naturwacht angelegten Lehrpfaden wandern oder bei öffentlichen Führungen das Biosphärenreservat genauer kennenlernen. Markierte Fuß- und Radwanderwege führen durch die schönsten Gebiete und zu historischen Sehenswürdigkeiten. In Hotels und Pensionen stehen 2 300 Betten für Gäste bereit. In Privatzimmern werden 2 000 Betten angeboten. Die typische Spreewaldküche gehört dazu. Für Camper stehen 12 Campingplätze mit 3 900 Stellplätzen zur Verfügung, darunter von Fachgremien ausgezeichnete Plätze wie der Euro Camp in Groß Leuthen und der Spreewald Camp in Lübben. Der Schwielochsee - eine weitere Attraktion im Reisegebiet. Mit 12 Quadrat km Wasserfläche gehört er zu den größten Seen Brandenburgs.

Museen

 
Bauernmuseum Blankensee
Dorfstraße 4, 14959 Blankensee
033731/80011, Fax 80011   
Mi bis Fr 10:00 bis 12:00 Uhr, Mi bis So 13:00 bis 17:00 Uhr, Mo und Di geschlossen

 
Dorfkirche Blankensee
Dorfstraße 19, 14959 Blankensee
033731/15457
Hermann Sudermann Sammlung.

 
Heimatmuseum Dahme/Mark
Töpferstraße 16, 15936 Dahme
035451/981-0, 493, Fax 981-44
Leben und Werk des Münzmedailleurs F.W. Kullrich. Folklore des Niederen Fläming. Blaudruck.

 
Gedenkstätten in Großbeeren
Gemeindeverwaltung

Dorfaue 4, 14979 Großbeeren

 
Garnisonsmuseum
14913 Jüterbog
03372/401531
Garnisonsgeschichte

 

Städtisches Museum Abtshof
Planeberg 9, 14913 Jüterbog
03372/401531
Stadtgeschichte, Fläming-Trachten, Garnisonsgeschichte, Schlacht bei Dennewitz.

 
Klasdorf Museumsdorf Glashütte
Hüttenweg 4, 15837 Klasdorf
033704/980914 oder 980919, Fax 980922
Technik, Industrie, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Glasherstellung, Dorf- und Landschaftsgeschichte.

 
Kreisheimatmuseum Luckenwalde
Markt 11, 14943 Luckenwalde
03371/611359
Regionalgeschichte Teltow-Fläming, Stadt- und Industriegeschichte Luckenwalde von 1900 bis 1930.

 
Kunsthalle Vierseithof
Am Herrenhaus 2, 14943 Luckenwalde
03371/6268-85, Fax 6268-68
Mi bis Fr 16:00 bis 21:00 Uhr, Sa und So 13:00 bis 18:00 Uhr

 

Museum der Stadt Ludwigsfelde
Ecke Straße der Jugend/Brandenburgische Straße, 14974 Ludwigsfelde
03378/804620

 
Schubertsche Windmühle
15806 Saalow
03377/3040-11

 
Bettina und Achim von Arnim Museum
im Schloss Wiepersdorf

14913 Werbig
033746/699-15, Fax 699-19
Feb bis Nov Sa/So/Feiertage 14:00 bis 16:30 Uhr

 
Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
14913 Werbig
033746/699-0

 
Museum des Teltow
Schulstraße 15, 15838 Wünsdorf
0161/66900

 
Museum Kloster Zinna
Am Kloster 6, 14913 Zinna
03372/2610, Fax 2610
Sammlung zur Geschichte des Zisterzienserordens in Ostelbien und seines Klosters Zinna (1170-1553). Schaubrennerei des Kräuterlikörs "Zinnaer Klosterbruder" mit Verkostungsstube im Gästehaus von 1350. Arbeitende Handweberwerkstatt. Ausstellung zur Geschichte der 1764 von Friedrich dem Großen gegründeten Weberstadt Zinna.

 
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